Year of birth /place: 1973 Yambol, Bulgaria.
I am an artist who is genuinely interested in and working in graphics, drawings, and paintings. For some additional info, please, visit my web page which is as follows: http://www.art-milena.com or/and http://www.milenapopova.com.
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Illuminated landscape.
The drawings of Milena Popova
Heidi Stecker, December 2010
“You see a bay, shallow water with small reefs, boulders and debris, piles of stones – grey, reddish, sulphurous yellow, green – rising up out of the water. Behind this the coastline, washed into a curve by the rain, or brooks, or a storm tide, ripped apart by a ravine at one point, crashing down at another, steeply, towards a shallow sandy shore, the slopes still high, perhaps safe enough”.
The German author Johannes Bobrowski moved through all kinds of spaces, both real and imaginary, from east to west and from west to east. Bobrowski, who was born in Tilsit in 1917 and died in Berlin in 1965, described a European landscape in his text „Betrachtung eines Bildes” (Contemplation of a Picture) written in 1965 (in: Erzählungen (Short Stories), Reclam Leipzig, 1986, p 119). This reminds us of Milena Popova’s drawings. They lead us from outer landscapes to inner spheres, and from there to views of bodies and of feelings.
Milena Popova’s sensitive drawings appear calligraphic, poetic, delicate. Starting out from the human form, for example a view of a back, she works her way along structures that are sometimes unwieldy, to create complicated formations reminiscent of landscapes, which then – returning to the initial starting point of the drawing –construct human forms. The figures appear elusive, transient. They are symbols, an expression of sensory impressions. Densely drawn strokes stand in contrast to the graceful lines; they are crumpled up into clusters, forced into meaty clumps, not without moments of aggression. They bear reference to Francis Bacon; they are no longer harmless, but cryptic and almost threatening.
Popova compresses emotional events, so that they develop their own visual graphic language on the page. In an economical and highly concentrated way, the artist sounds the depths of various possibilities, a river of gestures arises, which is tested for its durability and steadfastness on the paper surface, linking together terms such as inspiration, gracefulness, emotion, beauty, like a bridge. Sometimes Popova places them in a box-shaped form and fixes them in a kind of viewing frame. The important thing here is the process of movement. The artist often works in sequences of drawings, sometimes in series; here she groups pictures with similar motifs together, allows them to build on from one another, so that whole tableaus emerge. In a lyrical, sometimes cool way, linear structures are encircled. Areas of density allow delicate layered structures to arise. Popova’s drawings give themselves up to the physical movement of drawing and the flow of the lines. Almost casually, fleetingly, spaces and the hints of human forms are set into place, from which mysterious beings and disintegrating creatures emerge.
Something that forms the basis of all art also applies to the work of Milena Popova: Internal processes are made externally visible. In this way the artist gives others the opportunity to take part in these psychological events in a sensual way, we go back to the expressiveness of pure material: Art is more than that which can be expressed in verbal language.
Günter Kunert, born in 1929 in Berlin, wrote: “When the thick layers of cloud slowly open, a merciful thermal upwind breaks open the gray layers way up there, the whirling haze becomes thinner and thinner until it can barely conceal the blue of the heavens and, suddenly, the first ray of sunlight for a long time breaks through, and the landscape is illuminated as though it were awakened from an enchanted fairytale sleep. A cool breeze tells the trees, which rustle their applause to hear the news that the sorcerer or whatever is being denounced as the evil principal has been deprived of power or rather pursued by the light. This moment – which lasts until the veils slowly begin to move into layers over one another again – gives us an idea of how the world could be“ (in: Kurze Beschreibung eines Momentes der Ewigkeit (Short Description of a Moment of Eternity). Reclam Leipzig, 1980, Bucher Nachträge: Wetter (Postscripts: Weather), p 132). The play of shadow and light in Milena Popova’s drawings also give us a glimpse of how it could be, or even of how it is.
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Aufleuchtende Gegend. Zu Zeichnungen von Milena Popova
Heidi Stecker, Dezember 2010
„Man sieht eine Bucht, ein Flachwasser mit kleinen Riffen, Geröll und Geschiebe, Steinhaufen, die sich – grau, rötlich, schwefelgelb, grün – aus dem Wasser heraufheben. Dahinter eine Küste, rundgespült vom Regen, oder ganzen Bächen, oder von einer Sturmflut, dort von einer Schlucht zerrissen, dort abstürzend, steil, auf einen flachen Sand, aber die Hänge noch immer hoch, vielleicht sicher genug“.
Der deutsche Schriftsteller Johannes Bobrowski bewegte sich zwischen vielen Räumen, realen und ideellen, von Ost nach West und von West nach Ost. Geboren 1917 in Tilsit und gestorben 1965 in Berlin beschrieb er in seinem Text „Betrachtung eines Bildes“ von 1965 eine europäische Landschaft (in: Erzählungen. Reclam Leipzig, 1986, S. 119). Sie lässt an die Zeichnungen Milena Popovas denken. Von den äußeren Landschaften wird man zu inneren Bezirken geführt und von da weiter zu Ansichten von Körpern und Gefühlen.
Milena Popovas feine Zeichnungen wirken kalligraphisch, poetisch, zart. Ausgehend von der menschlichen Figur, beispielsweise von Rückenansichten, entwickelt sie entlang mitunter sperriger Strukturen diffizile Formationen, die an Landschaften erinnern und – wieder zurückgehend zum Anlass des Zeichnens – menschliche Formen konstruieren. Die Gestalten erscheinen vergehend, verwehend. Sie sind eine Entsprechung, eine Expression von Sinnesempfindungen. Dicht gesetzte Striche schaffen Gegengewichte zu den graziösen Lineaturen; sie verknüllen sich, stülpen sich zu fleischlichen Klumpen auf, geraten zu aggressiven Einsprengseln. Sie erweisen Francis Bacon ihre Referenz; sie sind nicht mehr harmlos, sondern abgründig und fast drohend.
Popova komprimiert seelische Ereignisse, die eine visuell veräußerlichte Sprache im grafischen Blatt finden. Sparsam und hoch konzentriert lotet die Künstlerin Varianten aus, wächst ein Fluss von Gesten, der auf Haltbarkeit und Standhaftigkeit in der papiernen Fläche geprüft wird und Begriffe wie Inspiration, Anmut, Affekt, Schönheit einer Brücke gleich verbindet. Sie werden von Popova gelegentlich in eine kastenartige Form gespielt und wie in einem Guckkasten verankert. Das Entscheidende dabei ist der Prozess der Bewegung. Die Künstlerin arbeitet häufig in Folgen von Blättern, mitunter in Serien; dabei stellt sie Bilder mit ähnlichen Motiven zusammen, lässt sie aufeinander aufbauen und breitet so ganze Tableaus aus. Lyrisch und mitunter kühl werden lineare Gefüge umkreist. Verdichtungen lassen delikate Schichtungen entstehen. Die Blätter von Popova geben sich der körperlichen Bewegung beim Zeichnen und dem Strom der Linien hin. Fast beiläufig, flüchtig werden Räume und Andeutungen von Personen geordnet, aus denen sich rätselhafte Wesenheiten und zerfallende Geschöpfe entfalten.
Auch für das Werk von Milena Popova gilt, was ein Kern künstlerischer Arbeit ist: Innere Prozesse werden äußerlich sichtbar gemacht. Dadurch ermöglicht es die Künstlerin, dass andere an diesen psychischen Vorgängen auf sinnliche Weise teilhaben können, zurück zur Ausdruckskraft des puren Materials: Kunst ist mehr als das verbalsprachlich Fassbare.
Der 1929 in Berlin geborene Günter Kunert schrieb: „Wenn die Wolkendecke sich zäh öffnet, ein gnädiger thermischer Aufwind die grauen Schichten da oben teilt und durch das immer dünner werdende, kaum noch das Himmelsblau verbergende Gequirl nach langer Zeit der erste Sonnenstrahl kommt, leuchtet die Gegend auf, als sei sie nach märchenhaftem Schlaf aus der Verwunschenheit erwacht. Frischer Luftzug benachrichtigt Bäume, die Beifall rascheln, daß der `Hexenmeister´, oder was sonst die Laute als böses Prinzip denunzieren, entmachtet sei beziehungsweise: vom Licht verfolgt. Dieser Moment – bis die Schleier sich erneut übereinanderschieben – vermittelt eine Ahnung davon, wie die Welt sein könnte“. (in: Kurze Beschreibung eines Momentes der Ewigkeit. Reclam Leipzig, 1980, Bucher Nachträge: Wetter, S. 132)
Wie die Welt sein könnte – und wie sie ist – kann man angesichts des Licht- und Schattenspiels der Zeichnungen von Milena Popova ahnen.
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Ich freue mich über Ihre Neugierde, mehr über mich wissen zu wollen und über Ihr Interesse an meiner Persönlichkeit.
An dieser Stelle möchte ich über meine Geschichte erzählen, was mich berührt und bewegt.
Ich bin in Yambol, Bulgarien geboren, wo die Geschichte und der Mythos der Jägerin Diana sich vereinen, wo in der Römerzeit die Stadt den Namen -Dianopolis- trug und wo immer noch jedes dritte geborene Mädchen den Namen Diana trägt.
Aufgewachsen mit Plastiken aus Marmor und nächtelangen Gesprächen über Ästhetik, Philosophie und Kunst entstand mein Verständnis für die Welt und meine Individualität.
Ich bin die Tochter eines Bildhauers, der seine schöpferische Gabe um das Volumen der Realität und auch seine Fähigkeit, seine Sensibilität in Farbe auszudrücken an mich weitergab.
Meine Augen glänzen voller Glück in der Nähe meines Vaters. Die Schönheit der Kunst und des kreativen Schaffens werden immer für mich da sein.
Durch meine Ausbildung beherrsche ich die handwerkliche Fähigkeit ein Objekt aus der Natur oder meiner Umwelt in verschiedenen künstlerischen Formen zu visualisieren und
dabei unterschiedliche Ausdrucksformen zu verwenden wie Zeichnung, Malerei und Grafik. Untersetzt wurde dieses Handwerk durch die Förderung der kreativen Gabe, unterschied-
liche Wege dieser Visualisierung durch experimentelle Techniken zu beschreiten, so dass nicht nur ein klares Abbild des Objektes sondern auch die abstrakte Darstellung mit der Hintergründigkeit der Natur und des Verstandes im
Ergebnis entsteht.
Mich berührt der Genius der Kunst, ihre Harmonie, entstanden durch Weisheit, Kenntnisse und ihre Macht auf unsere Wahrnehmung. Ich möchte es die Universalität der Schöpferkraft nennen. Dabei beherrscht mich der Prozess der Entstehung
eines Werkes, die Zeit bleibt dabei stehen, sie existiert nicht mehr. Die Kunst ist wie eine Traumwelt, in der die Grenze zur Realität verschwimmt, in der sich Gedanken materialisieren
und wir uns erweitern.
Das Wunderschöne an der Kunst ist, alles zu sagen, direkt, indirekt, allegorisch oder auch metaphorisch, so wie ich es empfinde. Dabei lasse ich es zu, dass mich meine momentane
Stimmung im Schaffensprozess beeinflusst. Durch meine eigene schöpferische Arbeit möchte ich meine Begeisterung von der menschlichen Intelligenz sichtbar machen, ihre prägende Kraft in unserer Kultur. Mein Schaffen widerspiegelt
meine Beobachtung und Wahrnehmung meiner Umwelt.
Das ist das grundlegende Prinzip in allen meinen Werken. Ich versuche meine Perfektion auch im Detail weiter zu entwickeln und so einen eigenen Beitrag in der Kunst zu leisten.
Kunst ist für mich die Freiheit, alles mit eigener Hand zu erschaffen, das Wunder der Kreativität sichtbar werden zu lassen. …Read More
Education
TABULAR PERSONAL RECORD Persnal Data: First name / surname: Milena Petrova Popova, E-Mail: mail@art-milena.com, Website: www.art-milena.com and www.milenapopova.com, Year of birth / place 1973 / Yambol, BulgariaPost-graduate studies:2004-2005 Postgraduated study at the University of Burg Giebichenstein for Art and Design,Halle/Saale, Germany.Course Painting/Graphic Arts, Specialization Grafic Arts (Prof. Frank Ruddigkeit)1999-2004 Postgraduated study at the University of Burg Giebichenstein for Art and Design,Halle/Saale, Germany.Field Painting/Graphic Arts, Specialization Textile (Prof. Ulrich Reimkasten).Graduate Studies1992-1997 National Academy of Arts N. Pavlovitch, Sofia, Bulgaria.Field Textile (Doz. Balev). Obtained degree Magister of Arts and Painter withPedagogical Certificate.Education course:1987-1992 Professional High School for Applied Arts, Sofia, Bulgaria.Field Artistic handling of clothes and fabric. Obtained qualification degree Painterand Textile Designer.1980-1987 Primary school Ivan Thenev, Yambol, Bulgaria.Jobs:2005-2006 Artist and Graphicdesigner in DIGITAL SYSTEMS GmbH, Leipzig, Germany.1997-1999 Activity in print preparation and as a designer in Publishing and Advertising House Nia,Sofia, Bulgaria.Membership of Organization:1998 Member of Union of Bulgarian artists affiliated to the international association of artIAA (Unesco).2007 Member of Bund Bildender Knstler Leipzig e.V. (BBKL) affiliated to theBundesverband Bildender Knstlerinnen und Knstler (BBK) in Germany.Awards and prizes:2005 Sponsor-award of Graphic of savings bank Nordhausen in 4th. Nordhuser award ofIlseraut-Glock-Grabe-fondation, Germany.Participation in group exhibitions (selection):2007 art colony Bitola, plenar painting, Bitola, R. Macedonia; Symposium for Lithography in Leipzig, Germany.2005 Graphic in 1th Merkunst exhibition Junge Kunst (young arts) in drawing room of garden palaces,Merseburg, Germany; Graphic in 5th Liege International Biennal of Entching, Musee dArt moderne et dArtcontemporain de la Ville de Liege, Belgium; Graphic in 4th Nordhuser Ilseraut-Glock-Grabe- fondation inMeyenburg museums Nordhausen, Germany; Graphic in the grand exhibitions of art Halle/Saale, Germany.2003 Graphic in 3. Nordhuser Ilseraut-Glock-Grabe for Graphic, Meyenburg-Museum-Nordhausen, Germany.2002 Graphic in the Internationale Senefelder-Foundation Klingspormuseum , Offenbach am Main, Germany.2000 painting in the university for applied sciences, Harz; Wernigerode, Germany; Exhibition rundgang in theWittekindbad, Halle/Saale, Germany.1998 National exhibition picture and small plastics in the gallery Schipka 6, Sofia, Bulgaria.1997 new names in the gallery Schipka 6, Sofia, Bulgaria; National exhibition spring salon in the gallerySchipka 6, Sofia, Bulgaria; Painting at the 13. International Biennale of humor and satire in the arts,Gabrovo, Bulgaria.1996 Bulgarian motives in the Bulgarian cultural center, Vienna, Austria; International Biennale of painting inthe Gallery Schipka 6, Sofia, Bulgaria.Personal exhibitions (selection):2004 song of humans body nude drawing in the building of students company Halle/Saale, Germany;Temperament drawing in india ink and painting, in the students company Dessau, Germany.2005 visions drawing and graphic in the students company Halle/Saale, Germany.,…Read More